Die Jagd – Licence for Sex and Crime, das „Jagdbuch“ Paul Parins wird neu aufgelegt

Die Jagd – Licence for Sex and Crime, das „Jagdbuch“ Paul Parins wird neu aufgelegt

Es ist jetzt 15 Jahre her. Wir schreiben das Jahr 2002. Paul Parin ärgert sich über Streichungen und Änderungen an seinem Text für das Jagdbuch durch die Lektorin des Verlags. Er erstellt eine „Liste der gestrichenen Themen“, dokumentiert „Redaktionelle Eingriffe“. Sein ursprüngliches Konzept des Buches und auch den Buchtitel will die „Europäische Verlagsanstalt – EVA“ nicht akzeptieren, immer wieder gibt es Einwände und Kürzungen. Parin hat seinen 86. Geburtstag gefeiert, will das Buch noch zu Lebzeiten publizieren, in Händen halten, auch wenn er es Goldy nicht mehr vorlesen kann.

Also macht Parin Zugeständnisse, überlegt, wo er etwas umstellen, Teile des Textes sonst noch veröffentlichen kann (so geschehen mit dem Essay über „Lokis“ und „Die Glut“, der in der edition Freitag erschien: „Lesereise 1955-2005“).

Heute – Ende 2017 – ist das Buch, vielleicht ein Schlüsselwerk Parins, vergriffen. Wir geben es 2018 neu heraus, den ungekürzten Originaltext, mit Nachworten von Karoline Schmidt, Gesine Krüger und Mario Erdheim – äußerst spannende und aktuelle Texte zum Thema Jagd ergänzen die Urschrift von Paul Parin.

„Per Definition sind sie Mörder. Ortega negiert, Parin konstatiert. Wo bei Ortega theatralisch das Tier durch die Hetzjagd zum Gipfel seines Lebens kommt, ist es bei Parin sehr prosaisch der Jäger, der bei der Jagd zum Höhepunkt kommt. Lustmord also.“

(aus dem Nachwort von Karoline Schmidt)

Gleichzeitig ist das Jagdbuch der Startschuss für die Neu-Herausgabe des gesamten literarischen und wissenschaftlichen Werks Parins.
Unterstützen Sie das „Studio und Archiv Paul Parin & Goldy Parin-Matthèy“ mit Ihrem Mitgliedsbeitrag. Auch als Beitrag zur Wiederveröffentlichung der Schriften Paul Parins. Für Mitglieder gibt es alle erscheinenden Werke zum Sonderpreis! Der Verein dankt. http://paul-parin.info/vereinsmitglied-werden-spenden/

Motiv: Zeichnung von Manù Hophan, 2003

Much
Much